Spritsparwunder

119.283 km Gesamtfahrleistung: 43,4 l für 458,8 km = 9,45 l / 100km. Und das obwohl wir die letzten zwei Tage hauptsächlich auf Feldwegen unterwegs waren!

Tanken

Bei Kilometerstand 118.824 km auf dem Weg zum Landytreffen: 47,12l für 460,7km ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 10,22l auf 100 km.

Trittbretter am Ende?

In Vorbereitung für die Behandlung des Unterbodens habe ich schon mal die Trittbretter abgeschraubt und eine kleine Überraschung erlebt – Der Rost hat schon Löcher reingefressen:

Der Rost hat tolle Löcher in das Trittbrett gefressen

Über kurz oder lang wäre das wohl von selber abgefallen – keine Ahnung ob das noch zu retten ist. Ich muss mal jemanden fragen, der Schweissen kann.

Ansonsten sieht der Landy ohne die Trittbretter fast besser aus – die Kinder stört’s nicht, die sitzen mittlerweile sowieso nur noch hinten und dort gibt’s noch die ausklappbare Trittstufe.

Der Defender ohne Trittbretter - Sieht besser aus …

Sparsam

So langsam bewege ich mich zum einstelligen Spritverbrauch hin 😉 Heute 62,5 l getankt und damit 611,3 km gefahren. Macht also einen Schnitt von 10,2 l pro 100 km. Ich bin gespannt auf das Ostertreffen in zwei Wochen – da fahren wir zum ersten Mal eine längere Strecke am Stück.

Öl im Kabelbaum

Viele Defender bis Baujahr 2001 ziehen über den Kabelbaum Öl ins Steuergerät. Öl an sich ist nicht leitend, also an sich erst mal kein Problem – da aber im Motoröl durch Abrieb auch kleine Metallstückchen schwimmen kann das dann zu Kurzschlüssen im Steuergerät führen. So zeigt sich dann das Problem:

Motoröl im Stecker am Steuergerät

Der Stecker (der rote) zum Steuergerät schwimmt in Motoröl, auch die Wanne unter dem Beifahrersitz ist ziemlich ölig; Vorteil der Sache: Rost hat hier keine Chance 😉 Meiner Meinung nach ist das eine Meisterleistung der Ingenieurskunst, den Kabelbaum so zu bauen, dass er über die Strecke von mindestens einem Meter das Öl aus dem Motor zieht und am Steuergerät wieder ausgibt. Kapillarwirkung heisst das Stichwort hier.
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Werkstatt reloaded

Nachdem der arme Landy immer noch fürchterlich quietschte, habe ich in einer Verzweiflungstat Freitag morgens um 7 bei Nickel in Niemegk angerufen: „Kein Problem, kommen Sie gleich vorbei und wir schauen uns das an“.

Gesagt, getan und ziemlich überrascht: Wenn man sonst die üblichen Land Rover (und Jaguar) Händler besucht wird man ziemlich erstaunt von Nickel sein – kein Glaspalast, sondern eine Dorfwerkstatt im Hinterhof (das soll jetzt nicht abwertend sein, ich mag diese sowieso Edelschuppen nicht). Wir haben dann eine kurze Probefahrt gemacht und entschieden das Auto dort zu lassen um dem Problem auf den Grund zu gehen.

Noch am selben Tag habe ich dann einen Anruf bekommen mit der Fehlerdiagnose: Vorne sind beide Bremsen fest! Da frage ich mich doch, wie man als Werkstatt so was übersehen kann. Bis Dienstag abend soll die Reparatur beendet sein.

Schöne Überraschung am Montag: Der Landy ist bereits fertig – die Kosten dafür hat man mir bereits am Freitag schon mitgeteilt (nochmal 900 Euro 🙁 ).

Trotzdem: Alles zu meiner Zufriedenheit. Das Quietschen ist weg, der Defender hat nun neue Bremsscheiben und Bremsbeläge an der Vorderachse. Ausserdem wurde die Nabe vorne rechts erneuert. Sehr positiv: Anstatt auch die beiden Bremssattel vorne komplett zu erneuern wurden diese wieder instand gesetzt und sehen aus wie neu. Auch sonst wurden einige Kleinigkeiten noch gerichtet und das ganze noch ohne Berechnung (Auspuff wieder korrekt aufgehängt, AGR wieder aktiviert).

Mein Fazit: Ich kann diese Werkstatt empfehlen und es wird sicherlich nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein (Die Bremsen hinten sollten auch noch mal gemacht werden).

Weh‘ getan hat es trotzdem, weniger wegen dem Geld das Nickel erhalten hat, sondern wegen der Summe, die ich der anderen Werkstatt in den Rachen geworfen habe.

Der erste Werkstattbesuch

Nachdem die Serviceintervalle die letzten Jahre nicht sonderlich eindeutig ins Serviceheft eingetragen sind und auch der 120.000er Service in greifbarer Nähe liegt sollte unser Landy nun auch erst mal das komplette Verwöhnprogramm bekommen: Ölwechsel überall, das große Schmierprogramm und den Zahnriemen wechseln. Letzterer fährt wohl seit dem ersten Kilometer im Motor rum – so meine Vermutung.

Ausserdem sollte die Werkstatt dem Quietschen auf den Grund gehen und bitte beseitigen. Um nicht unnötig Geld auszugeben geht das Ganze dann auch in eine freie Werkstatt, die anscheinend einen guten Ruf hat, so jedenfalls die Empfehlung des Autohändlers.

Naja, die Empfehlung war wohl nicht so gut: Erst einmal Stand der Wagen drei Tage auf der Hebebühne weil die Teile nicht geliefert wurden. Dann musste es wohl so schnell gehen, das der Meister noch vergessen hat den Zahnriemen zu wechseln. Das Geräusch trat bei der Probefahrt angeblich nicht auf, so das er nicht an der Beseitigung desselben gearbeitet hat. Die Stundensätze sind ok, bei den Teilen gabs allerdings teilweise einen saftigen Aufschlag. Wegen dem Quietschen sollte ich nochmal vorbei kommen – denkt er!
Und die Freude über den bestandenen TÜV in einem ordentlichen TÜV-Prüfcenter und keiner Werkstatt, die den Prüfer kennt, war wohl auch verfrüht. Anscheinend ist man in der bestimmten Prüfanstalt, dessen Adresse ich jetzt nicht nenne ziemlich blind: Spurstangenkopf, das Endstück der Spurstange sowie der komplette Lenkungsdämpfer waren so kaputt, dass sie ausgetauscht werden mussten.

In Summe also nochmal 717,92 € in ein tolles Auto investiert.

Unterlegkeil

Da muss man erst draufkommen: Auf Entdeckungsreise in unserem Landy habe ich unter dem Fahrersitz bei der Batterie dieses Teil gefunden:

Der Defender Unterlegkeil

Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen was das für ein Teil sein sollte. Ein Posting bei Blacklandy hat die Lösung gebracht: Es ist ein Unterlegkeil! Mit dem Ding sichert man das Auto gegen wegrollen. Naja, einen stabilen Eindruck macht der Keil nicht gerade 😉